Hitzewelle
Zentralschweizer Seen laden zum Bade
Die Aufsichtskommission Vierwaldstättersee (AKV) attestiert den Seen der Kantone Uri, Schwyz, Ob- und Nidwalden sowie Luzern eine einwandfreie Badewasserqualität, wie die AKV am Mittwoch mitteilte.
Untersucht wurden im Mai und Juni 62 Badestellen an Vierwaldstättersee, Zürichsee, Zugersee, Sempachersee, Baldeggersee, Rotsee, Lauerzersee, Sihlsee, Sarnersee, Lungerersee, Hirschlensee, Seelisbergsee und Golzernsee. Alle untersuchten Stellen hätten eine gute bis ausgezeichnete Badewasserqualität aufgewiesen.
Die Wasserproben seien durch das Laboratorium der Urkantone in Brunnen sowie die Dienststelle Lebensmittelkontrolle und Verbraucherschutz in Luzern untersucht worden. Bei Bächen und Flüssen seien in Bereichen von Abwasserreinigungsanlagen leicht höhere Belastungen möglich, heisst es weiter. Darmbakterien könnten auch dort auftreten, wo sich viele Wasservögel aufhielten.
Die Vögel flüchten vor den Badenden
In der Regel würden die Wasservögel aber flüchten, sobald ein Uferbereich von Badenden in grösserer Zahl besucht werde. Weil Keime aus dem Vogelkot durch das Sonnenlicht verhältnismässig schnell abgetötet würden, träten diese Belastungen meist nur kurzzeitig auf.
Die Untersuchungen beschränkten sich auf die mikrobiologische Qualität des Wassers. Nicht berücksichtigt wurden spezielle Probleme wie beispielsweise Zerkarien (Gabelschwanzlarven, auch «Entenflöhe» genannt), die bei erhöhten Wassertemperaturen im Uferbereich vorkommen könnten. Sie seien harmlos, könnten aber lokales starkes Hautjucken verursachen, das allerdings nach einigen Tagen wieder abheile.
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