Von den insgesamt 21 Wasserproben fielen auch dieses Jahr 19 in die beiden höchsten Klassen der vierstufigen Qualitätsskala, wie das Kantonale Labor am Dienstag mitteilte. Zwei Proben wurden der zweitschlechtesten Klasse zugeordnet, bei der eine gesundheitliche Beeinträchtigung nicht auszuschliessen ist.

Die besten und schlechtesten Werte
An den sieben Messstellen an Rhein, Birs und Wiese wurden je drei Proben erhoben, die auf Kolibakterien und Enterokokken untersucht wurden. Die beiden Proben der zweitschlechtesten Klasse wurden gemäss Bericht je einmal in der Birs am Birsköpfli und in der Wiese auf Höhe Weilstrasse entnommen. Badende sollten dort das Tauchen vermeiden und sich nach dem Baden gründlich duschen.

Wie schon im Vorjahr wurden keine Proben der schlechtesten Klasse zugeordnet, bei der das Labor vom Baden abrät. Das Kantonslabor weist jedoch im Bericht darauf hin, dass Probeentnahmen jeweils nur Momentaufnahmen ergäben. Die Proben werden zudem zum Zeitpunkt einer stabilen mehrtägigen Schönwetterperiode entnommen.

Schönwetterperioden können positive Auswirkungen auf Wasserqualität haben
Generell lässt sich laut Kantonslabor sagen, dass längere Schönwetterperioden mit intensiver Sonneneinstrahlung einen positiven Effekt auf die Wasserqualität haben: Bakterien werden durch die UV-Strahlen des Sonnenlichts abgetötet. Nach starken Regenfälle nehme die Qualität dagegen ab, weil das Flussbett aufgewühlt wird und mehr Material von aussen ins Wasser gelangt.