Vor vier Jahren hatte das Parlament beschlossen, bis 2018 125 Millionen Franken in den globalen Umweltfonds (Global Environment Facility, GEF) einzuzahlen. Dieser existiert seit 1991 und hat heute 183 Mitgliedstaaten, welche die Reserven alle vier Jahre auffüllen. Mit dem Fonds werden Umweltprojekte in Entwicklungsländern finanziert.  

Mit dem Engagement stärke die Schweiz ihre Stellung in der internationalen Klima- und Umweltpolitik, teilte das Bundesamt für Umwelt (BAFU) am Mittwoch mit. Der Bundesrat habe deshalb der Teilnahme einer Schweizer Delegation an den 7. internationalen Verhandlungen zur Wiederauffüllung des Fonds Ende Januar in Brasilien zugestimmt.  

Die Finanzierungsbotschaft werde er dem Parlament nach Abschluss dieser Verhandlungen unterbreiten. Seit seiner Gründung haben die GEF-Staaten insgesamt rund 13 Milliarden Dollar investiert – unter anderem zur Senkung des Treibhausgas-Ausstosses und zur Förderung der Biodiversität.