Um 20.30 Uhr wurde an bekannten Bauwerken eine Stunde lang die Beleuchtung ausgeschaltet. Auch in der Schweiz beteiligten sich zahlreiche Gemeinden an der Aktion. So wurden unter anderem das Kloster St. Gallen, der Luzerner Wasserturm und die Castelli in Bellinzona verdunkelt, wie der WWF Schweiz im Vorfeld bekanntgab.      

In Deutschland lagen unter anderem das Brandenburger Tor in Berlin und der Kölner Dom im Dunkeln. Begonnen hatte die Aktion in der australischen Metropole Sydney, wo die viel fotografierte Oper eine Stunde lang unbeleuchtet blieb.      

«Für einen lebendigen Planeten» war in diesem Jahr das Motto der «Earth Hour». Auch Privathaushalte waren aufgerufen, mitzumachen. In sozialen Medien posteten etliche Menschen Aufforderungen, mitzutun, oder stellten Bilder ihres lediglich von Kerzen erhellten Zuhauses ein. Manche Städter präsentierten Aufnahmen des im Dunkeln weit besser zu sehenden Sternenhimmels.      

In der griechischen Hauptstadt Athen gingen am Abend die Lichter an der Akropolis aus, in der britischen Hauptstadt London wurde der Big Ben ins Dunkle getaucht, in der italienischen Hauptstadt Rom das Kolosseum.      

Auch zahlreiche Metropolen in Asien wie Singapur, Kuala Lumpur, Tokio und Hongkong beteiligten sich. Ihren Ausgang hatte die «Earth Hour» im Jahr 2007 in Australien genommen, inzwischen gilt sie als weltgrösste Umweltschutzaktion.

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