Landei oder in der Stadt dehei?
Was für Auswirkungen hat der Stadt-Land-Graben?
Der Stadt-Land-Graben wurde in den vergangenen Jahren kontrovers diskutiert. Eine Studie hat die Wahrnehmung und Einstellung der Bevölkerung in Stadt und Land unter die Lupe genommen und liefert neue Erkenntnisse zum Verhältnis zwischen diesen beiden Lebenswelten.
Nur eine Minderheit der Bevölkerung sieht sich entweder ganz als Städter oder vollkommen als Landbewohnerin. Lediglich jeweils acht Prozent geben an, in einer sehr ländlichen oder vollkommen urbanen Gemeinde zu leben. Die meisten Schweizerinnen und Schweizer nehmen ihre Wohngemeinde als Mischform von städtisch und ländlich wahr. Das oftmals als langweilig verschriene «Dazwischen» der Agglomerationen und Kleinstädte erweist sich als gar nicht mal so öde schweizerische Normalität.
Ungleiche AnsichtViele Personen vom Land sind der Meinung, dass ihre Anliegen zu wenig Gehör finden. An den Städterinnen lassen sie kein gutes Haar. Sie schreiben ihnen negative Eigenschaften wie Konsumfreudigkeit, Oberflächlichkeit und Egoismus zu. Umgekehrt machen sich die Städter ein anderes Bild von der Landbevölkerung; diese wird positiv wahrgenommen als gesellig, traditionell, hilfsbereit und sympathisch.
Zwei DrittelSo gross ist der Anteil der befragten Personen, die den Gegensatz…
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