Wald: Bestandesaufnahme
Aargauer Wald wird naturnaher
Die Kantonsverwaltung sieht sich auf Kurs: Die Ziele der Waldpolitik würden in hohem Masse erreicht, ist einem neuen Bericht zu entnehmen.
Die Waldfläche von rund 49'000 Hektaren gehöre zu 80 Prozent öffentlichen Waldeigentümern, heisst es im am Mittwoch veröffentlichten Bericht des kantonalen Departements Bau, Verkehr und Umwelt (BVU). Insgesamt stehen rund 16,2 Millionen Bäume im aargauischen Wald.Die Waldfläche im Kanton Aargau ist im Laufe der letzten zehn Jahre konstant geblieben. Der Wald nimmt eine Fläche von 35 Prozent der Kantonsfläche ein.
Die Buche ist die häufigste Baumart, gefolgt von der Fichte. Der bewirtschaftete Wald ist gemäss Bericht weitgehend ausgeglichen aufgebaut: Die Anteile der jungen, mittleren und älteren Wälder sind nahezu ideal.
Die Wälder im Aargauer Jura sind laubholzreicher als im Mittelland. Der Privatwald zeichnet sich gegenüber dem öffentlichen Wald durch einen grösseren Laubholzanteil sowie höhere Holzvorräte aus. Im Wald ist das für die Artenvielfalt wichtige Totholz im Umfang von 16 Kubikmetern pro Hektar vorhanden.
Insbesondere Pilze und Käfer profitieren davon. In den mit einem Vertrag gesicherten Naturwaldreservaten und Altholzinseln liegt das Totholzvolumen dreimal höher.
Genug Holzvorrat
Der durchschnittliche Holzvorrat im Aargauer Wald hat sich seit 2005 nicht stark verändert und liegt bei 332 Kubikmetern Holz pro Hektare, wie im Bericht festgehalten wird. Im Wald wachsen jährlich 522'000 Kubikmeter Holz nach. Dies entspricht pro Sekunde einem Holzwürfel mit der Kantenlänge von 25 Zentimetern.
Der durchschnittliche Holzvorrat ist in den Privatwäldern höher als in den öffentlichen Wäldern des Kantons. Die Privatwaldeigentümer sollen darum wie bis anhin mit Informations- und Beratungsangeboten unterstützt werden.
Einheimische Baumarten
Die Wälder sind reich an Gehölzarten und relativ naturnah aufgebaut. Von Natur aus wachsen auf den Waldstandorten des Kantons fast ausschliesslich Laubwälder. Der Nadelholzanteil ist aufgrund früherer menschlicher Einflüsse gegenüber dem Naturzustand stark erhöht, nimmt jedoch laufend ab.
Dieser Artikel wurde automatisch auf unsere neue Website übertragen. Es kann daher sein, dass Darstellungsfehler auftreten. Diese können Sie uns mit folgendem Formular melden. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Bitte loggen Sie sich ein, um die Kommentarfunktion zu nutzen.
Falls Sie noch kein Agrarmedien-Login besitzen:
Jetzt registrieren