1. Lokales Festessen

Filet im Teig oder Fondue Chinoise sind die beliebten Klassiker auf der Weihnachtstafel. Und ja, wenn schon die ganze Familie zusammenkommt, dann soll man sich auch etwas gönnen. Leider aber ist die industrielle Produktion von Fleisch eine regelrechte CO2-Maschine. 

Wenn schon Fleisch auf den Tisch soll, dann doch lieber von einem Bauern aus er Region und in Bio-Qualität. Es gibt online eine gute Übersicht von Schweizer Hofläden, die Fleisch aus eigener Produktion verkaufen. Die Chinoise-Sossen können Sie wunderbar auf einer Joghurt-Basis selber machen und anstelle von fettigen Pommes-Frites begeistern selbstgemachte Ofenkartoffeln ihre Familie. Alles Produkte, die Sie aus der Region beziehen können.

Und wenn Sie dann nun doch zu spät sind, zum Bestellen, wie wäre es mit einem vegetarischen Festagsmenü? Zum Beispiel ein Weihnachtsbraten im Knuspermantel mit Ofen-Gemüse, Kartoffelgratin und einer herzhaften veganen Bratensosse. Unsere Redaktorin hat die verlinkten Rezepte selber getestet und kann sie wärmstens empfehlen. 

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2. Schenken Sie Erlebnisse

Gerade bei Kindern kann Weihnachten zu einer wahren Geschenke-Schlacht ausarten. Die Kleinsten können oft gar nicht mit all den Eindrücken und Reizen umgehen und reissen eigentlich nur Papier von Plastikverpackungen, in denen sich Plastikspielzeug befindet. 

Eine schöne Möglichkeit, dies zu umgehen, sind Erlebnisse. Warum nicht mal einen Götti-Tag im Seilpark verschenken? Oder einen Mutter-Tochter-Ausflug hinter die Kulissen eines Zoos? Diverse Schweizer Zoos bieten spannende Spezial-Führungen und Erlebnisse an. (Siehe Infobox)

Eines ist gewiss: Ein Erlebnis wird nie so schnell vergessen gehen, wie ein weiteres Oberteil und noch ein Computerspiel.

Erlebnisse in Schweizer ZoosDer Tierpark Dählhölzli in Bern bietet Führungen hinter die Kulissen an und sogar einen ganzen Tag, an den man sich an die Fersen eines Tierpflegers heften kann. 

Der Zoo Zürich hat eine Reihe spannender Geschenkgutscheine. Zum Beispiel eine Übernachtung im Zelt in der Lewa-Steppe des Zoos, eine lehrreiche Führung mit Quiz und sogar ein Trekking bei dem Kinder mit Lamas und Alpakas den Wald um den Zoo entdecken können. 

Im Tierpark Goldau kann man mit fachlicher Begleitung mehr über das Liebesleben der Tiere erleben, auf Tuchfüllung mit Bär und Wolf gehen und es gibt sogar spezielle Führungen für Menschen mit Sehbeinträchtigung oder Blindheit. 

 

3. Verpacken Sie Geschenke nachhaltig

Geschenkpapier hat nach Kassenzetteln, die wohl kürzeste Lebensdauer in Sachen Papier. Liebevoll (am Päckli-Tisch im Laden) eingepackt, aufgerissen und weggeschmissen. Nicht sehr nachhaltig, oder? 

Eine ökologischere Alternative ist, die Geschenke in Zeitungspapier einzuwickeln und dieses kreativ zu gestalten. Auch alte Stoffreste, Einmachgläser und alte Dosen eignen sich gut. Mit einem guten Händchen für Deko kann man sogar Verpackungs-Kartons mit Zimtstangen, Ästen, Tannenzapfen, Tannenzweigen und sonstigen Schönheiten, die die Natur und der Haushalt hergeben, wunderschön gestalten.

Gute, von unserer Autorin getestet, Tipps findet man hier (Link).

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4. Dekorieren Sie Ihr Daheim nachhaltig

Lametta, Plastikkugeln und ein Weihnachtsbaum helfen der Umwelt nicht. Dabei gibt die Natur so viele wunderschöne Dekorationsgegenstände her. Wie wäre es zum Beispiel, mit der Familie vor Weihnachten in den Wald zu gehen und zu schauen, was der Boden alles  zu bieten hat. Da liegen Tannenzapfen, Zweige, die letzten Hagebutten bringen etwas Farbe mit. Das alles mit Lichterketten und Kerzen kombiniert und schon leuchtet die Wohnung und die Augen ihrer Bewohner. 

Weihnachtsbäume sind ein spezielles Thema. Auch, wenn in den letzten Jahren der Weihnachtsbaum im Topf immer trendiger wurde, gilt es hier aufzupassen. Das Bäumchen will früh genug bestellt und an die Wärme der Wohnung gewöhnt werden, sonst gehen die Christbäume ein und vorbei ist es mit der Nachhaltigkeit. 

Besser ist es, ganz auf einen lebenden Baum zu verzichten und kreative, wiederverwendbare Alternativen zu finden. Zum Beispiel auf «Pinterest» — hier gibt es so viele schöne und nachhaltige Ideen, dass man den «echten» Baum glatt vergisst.

Natürlich ist das gewöhnungsbedürftig, aber irgendwie auch ein gutes Gefühl zu wissen, dass kein Baum gefällt werden musste, nur um ein paar wenige Tage in der Wohnung zu stehen. 

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5. Reisen Sie nachhaltig zur Weihnachtsfeier

Verständlicherweise ist Reisen in Zeiten von Corona eine schwierige Angelegenheit. Dennoch lohnt es sich zweimal zu überlegen, ob man den Weg zum Grosi mit dem Auto oder doch besser mit dem Zug macht. Das hat nicht nur den Vorteil, dass man CO2 spart, man nimmt sich auch Zeit. Denn wer im Zug sitzt, kann nicht viel machen ausser zu lesen, mit den Kindern zu spielen oder einfach die Momente ohne Input zu geniessen. 

Ist Ihr Weihnachtsziel nicht mit den Öffentlichen zu erreichen, dann schliessen Sie sich mit Familienmitgliedern kurz und gründen Sie Fahrgemeinschaften. Ein weiterer Vorteil: Sie können das ein oder andere Gläschen Glühwein mehr trinken. 

Natürlich gilt bei allen Reisen mit anderen Menschen — genesen, geimpft oder getestet und mit Maske fährt es sich sicherer.