Grossraubtiere
Wallis weitet Umfang für Wolfsabschuss aus
Der Kanton Wallis hat den Perimeter des im Goms zum Abschuss freigegebenen Wolfes erweitert. Grund ist ein neuer Riss in Obergesteln auf landwirtschaftlicher Nutzfläche.
Trotz Herdenschutzmassnahme, in diesem Fall ein Elektrozaun, tötete dort ein Wolf Anfang Oktober ein Schaf und verletzte ein weiteres verletzt, wie der Kanton Wallis am Dienstag mitteilte. Die Abschusserlaubnis für den Wolf war am 5. September erteilt worden, nachdem auf geschützten Weiden mindestens 23 Schafe gerissen und zehn weitere verletzt worden waren.
Weshalb die Erweiterung notwendig ist
Nun weiten sich die Schäden innerhalb des Streifgebiets des Wolfes von den bisher betroffenen Alpgebieten auf die landwirtschaftlichen Nutzflächen aus. Eine Erweiterung des bisherigen Umkreises seit notwendig, um weitere Schäden soweit als möglich zu vermeiden, hiess es im Communiqué.
Die Rahmenbedingungen für eine zweite Abschussbewilligung eines Wolfs im Val d'Anniviers bleiben dagegen unverändert. Die Naturschutzverbände WWF und Pro Natura haben vergangene Woche gegen diese Abschusserlaubnis Rekurs eingelegt. Sie sind der Ansicht, dass die Herdenschutzmassnahmen ungenügend waren.
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