Raubtiere
Schutzzäune gegen den Wolf
AGRIDEA fördert die Entwicklung der Landwirtschaft und des ländlichen Raums. Zurzeit berät sie Landwirte mit einer Reihe von Lehrvideos, wie sie ihre Herden vor dem Wolf schützen können.
Der Zaun macht den Unterschied. Ob eine Herde auf der Weide unversehrt bleibt, hat oft mit einem guten Schutz gegen den Wolf oder andere Raubtiere zu tun. In einem Lehrvideo zeigt die Inistitution AGRIDEA nun, wie ein solcher Schutz aussehen soll.
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Inspiration habe man unter anderem in Italien, Deutschland und Frankreich gefunden, ist im Beitrag zu erfahren. Dort hat man die Erfahrung gemacht, dass der Wolf Elektrozäune respektiert – vorausgesetzt, sie werden nach den empfohlenen Massen errichtet. Zudem spielt die Stromstärke eine Rolle. Weil der Wolf eine äusserst empfindliche Nase hat, reicht in der Regel ein einziger Kontakt mit dem Zaun. Dann habe er eine Lektion fürs Leben gelernt, ist im Videobeitrag weiter zu erfahren.
Dennoch, so ganz geschlagen geben sich die Raubtiere nicht. Regelmässig würden die Wölfe die Zäune abchecken. Oder, um es mit den Worten im Beitrag zu sagen, sie «oben und unten, oben und unten nach Schwachstellen abzusuchen».
Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis
Die AGRIDEA hat sich den Schutz von Herden auf die Fahne geschrieben. Dazu Zu den Aufgaben gheört auch, dass die Institution der Optimierung der Zauneffizienz gegenüber Grossraubtieren arbeitet. Die Forschung beinhaltet Versuche mit mit Gehege-Wölfen, kombiniert mit mehrjähriger Praxis-Erfahrung. Auf diese Weise wird laufend an der Weiterentwicklung von neuem Zaunmaterial gearbeitet.
Produziert hat die Videos Natur- und Tierfilmer Mario Theus. Die Zusammenarbeit wird finanziell unterstützt von Pro Natura und dem Bundesamt für Umwelt (BAFU).
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