Schmetterlingswanderung
Monarchfalter treffen im Winterquartier ein
Nach einem bis zu 4000 Kilometer weiten Flug sind die ersten Monarchfalter in ihrem Winterquartier im Zentrum von Mexiko eingetroffen. Die Schmetterlinge durchfliegen fast die ganze USA.
«Die ersten Gruppen haben die Wälder der Bundesstaaten México und Michoacán erreicht. Nach Erkundungsflügen werden sie ihre Kolonien für die Zeit von November bis März bilden», teilt das mexikanische Umweltministerium mit. Im Herbst fliegen die Falter die weite Strecke Richtung Süden, um in den Kiefern- und Tannenwäldern der beiden mexikanischen Bundesstaaten in mehr als 3000 Metern Höhe zu überwintern. In den USA leben sie im Bereich der Grossen Seen an der Grenze zu Kanada und in den Rocky Mountains.
Die Monarchfalter sind zwar nicht vom Aussterben bedroht, aber Nahrungsmangel in den USA, Abholzung in Mexiko und der Klimawandel gefährden die Insekten. In der vergangenen Saison war die von den Schmetterlingen besetzte Fläche im Winterquartier um knapp 30 Prozent zurückgegangen.
Wegen des massiven Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft gibt es in den USA beispielsweise immer weniger Seidenpflanzen. Diese sind die einzige Nahrungsquelle für die Larven des Monarchfalters.
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