Weltweiter Einsatz
Mehr als 4400 Reptilien vor Schmuggel gerettet
In einem weltweiten Einsatz gegen illegalen Wildtierhandel haben Behörden mehr als 4400 lebende Reptilien gerettet.
Bei der sogenannten «Operation Blizzard» arbeiteten zwischen Mitte April und Mitte Mai 22 Staaten zusammen, wie die europäische Polizeibehörde Europol am Montag in Den Haag mitteilte. Zwölf Menschen seien in Italien und Spanien festgenommen und mehr als 200 Verdächtige identifiziert worden.
Die Behörden beschlagnahmten unter anderen 2703 Landes- und Meeresschildkröten, 1059 Schlangen, 512 Echsen und Geckos und 20 Krokodile und Alligatoren. Ausserdem stellten sie Handtaschen, Geldbeutel, Uhrenarmbänder, Medikamente und ausgestopfte Tiere sicher.
«Illegaler Wildtierhandel hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen», sagte Pedro Felicio von Europols Einheit für Wirtschafts- und Eigentumsdelikte. Jährlich stellten EU-Strafverfolgungsbehörden demnach Tausende Reptilien sicher.
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