Glarus
Jäger schiessen deutlich weniger Hirsche
Die Glarner Jäger haben auf der zweiwöchigen Hochwildjagd im September deutlich weniger Hirsche geschossen als im Vorjahr. Deshalb müssen sie auch auf der Rehjagd im Oktober Hirsche zur Strecke bringen.
114 Hirsche wurden auf der diesjährigen Hochwildjagd im Kanton Glarus erlegt, 166 Tiere waren es im Vorjahr. Die Rotwildjagd habe noch Luft nach oben, teilten die Glarner Behörden am Freitag mit. Wie in den beiden letzten Jahren sollen die Jäger deshalb während der Rehjagd vom 1. bis 21. Oktober den Hirschbestand dezimieren können, um Schäden im Wald und in der Landwirtschaft klein zu halten.
Auch auf der Gämsjagd waren die Grünröcke nicht so erfolgreich. 492 Tiere betrug die Jagdstrecke, gegenüber 508 im Vorjahr. Dafür waren die Schützen treffsicherer bei den Murmeltieren. Die Ausbeute übersteigt mit 97 erlegten Tieren jene des Vorjahres, als 65 Murmeltiere geschossen wurden.
Im Glarnerland lösten dieses Jahr 374 Jäger und 9 Jägerinnen ein Patent, etwa gleich viele wie im Vorjahr. Für die Hochwildjagd vom 3. bis 17. September luden sie 36 Jagdgäste ein.
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