Tiergesundheit
Gemeinsame Aktion gegen Tuberkulose beim Wild
Deutschland, Liechtenstein, Österreich und die Schweiz wollen bei der Überwachung und Bekämpfung der Tuberkulose beim Rotwild im Alpenraum enger zusammenarbeiten.
Denn die Tuberkulose beim Wild im Alpenraum stelle eine Gefährdung für Mensch und Tier dar. Seit Jahren werde der Erreger Mycobacterium caprae beim Rotwild im alpinen Raum im Grenzgebiet von Deutschland und Österreich festgestellt. Vereinzelt sei es dort zu Ansteckungen in Rinderbeständen gekommen.
Die Schweiz und Liechtenstein seien bislang nicht betroffen. Alle vier Länder gälten zudem weiterhin als «offiziell anerkannt frei von Tuberkulose in der Rinderpopulation».
Länderübergreifende Arbeitsgruppe
Verstärkte Überwachung und Bekämpfung der Tuberkulose In der Erklärung sei vereinbart worden, dass die Überwachung und Bekämpfung der Tuberkulose verstärkt koordiniert erarbeitet und umgesetzt werde. Dazu werde eine länderübergreifende Kerngruppe eingesetzt.
Die Ausbreitung der Tuberkulose beim Wild sowie der Erfolg der Bekämpfungsmassnahmen sollen transparent für alle dokumentiert werden. Wo Lücken in der Forschung bestehen, sollen diese gemeinsam angegangen werden.
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