Artenschutz
CITES-Konferenz in Genf statt Sri Lanka
Wegen Sicherheitsbedenken findet die CITES-Artenschutzkonferenz nicht wie ursprünglich geplant in Sri Lanka, sondern in Genf statt.
Die 182 Länder, die das CITES-Abkommen unterzeichnet haben, wollten ursprünglich vom 23. Mai bis zum 3. Juni in Colombo zusammenkommen. Nach den verheerenden Anschlägen vom Ostersonntag war das für Mai und Juni geplante Treffen zunächst verschoben worden. Wie die Organisatoren in der Nacht auf Donnerstag mitteilten, sei man nach ausgiebiger Diskussion zu dem Schluss gekommen, dass die Konferenz besser in der Schweiz tagen sollte. Die Artenschützer treffen sich nun dort vom 16. bis zum 28. August.
Bei den CITES-Konferenzen, die alle zwei bis drei Jahre stattfinden, werden die Listen der zu schützenden Tiere und Pflanzen angepasst. Das Artenschutzübereinkommen trat 1975 in Kraft und soll den nachhaltigen internationalen Handel mit Tieren und Pflanzen sichern. Durch das Abkommen werden mehr als 35'000 Arten geschützt.
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