Problematische Wirkstoffe
Zecken- und Flohmittel: Schutz für das Tier, Risiko für die Umwelt?
Was Hunde und Katzen vor Zecken und Flöhen schützt, kann Gewässer belasten: Fipronil ist in der Landwirtschaft verboten, als Tierarzneimittel aber weiterhin erlaubt. Nun wird eine vertiefte Umweltprüfung gefordert.
Gestern noch durchs hohe Gras gerannt, heute sitzt eine Zecke am Kopf. Als blinder Passagier aufgegabelt, krabbelt sie über das Fell, sucht sich eine geeignete Stelle, sticht zu und beginnt, sich am Blut des Hundes vollzusaugen. Nicht nur bei uns Menschen, sondern auch bei unseren Haustieren sollten die Blutsauger möglichst rasch entfernt werden. Mit einer feinen Pinzette oder Zeckenkarte wird die Zecke möglichst nah an der Haut gefasst und langsam herausgezogen. Wichtig ist vor allem, den Körper dabei nicht zu quetschen. Der Grund für die Eile: Zecken können Krankheitserreger übertragen. Und sie sind nicht die einzigen ungebetenen Gäste, die Hunde und Katzen befallen. Auch Flöhe können zum lästigen Spassverderber werden und starken Juckreiz auslösen. Doch wie wir unsere Fellnasen vor diesen Plagegeistern schützen, kann weitreichendere Folgen haben, als vielen Tierhaltern bewusst ist.
Vorab sollte stets das individuelle Risiko des Tieres berücksichtigt werden. Ein Hund, der…
Möchten Sie diesen Artikel lesen?
Lesedauer: 5 MinutenHaben Sie bereits ein Konto?
Hier einloggen.
Bitte loggen Sie sich ein, um die Kommentarfunktion zu nutzen.
Falls Sie noch kein Agrarmedien-Login besitzen:
Jetzt registrieren